Tag des offenen Denkmals 2013 in der HafenCity

Am ersten Wochenende im September, am 7. und 8.09., findet der Tag des offenen Denkmals statt. Am 6.09. von 15 bis 19 Uhr wird er mit einer Vortragsveranstaltung im Haus der Patriotischen Gesellschaft (Trostbrücke 4) eröffnet.

Tag des offenen Denkmals 2013 in der HafenCity

Programm und weitere Informationen: www.denkmaltag-hamburg.de

 

HHLA Konzernzentrale – sog. „Rathaus der Speicherstadt“   

Das Verwaltungsgebäude der einstigen „Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft“ (heute Hamburger Hafen und Logistik AG) wurde 1902 – 04 nach Entwürfen von Johannes Grotjan und der Fa. Hanssen & Meerwein erbaut. Die Architekten wirkten ebenfalls am Entwurf des Hamburger Rathauses mit. Die Fassade wird dominiert von Zitaten der Gotik und der niederländischen Renaissance, ergänzt durch zahlreiche Schmuckelemente und einen Uhrenturm. 2001/02 sanierten Gerkan, Marg & Partner das Verwaltungsgebäude und verband es mit dem zu Büros umgebauten Speicher Block U.

  • Adresse: Bei St. Annen 1
  • Führungen: So. 10 und 11 h, nur nach Anmeldung bis 30.8. bei piotrowski@hhla.de
  • à S. Heft S. 26

 

Speicherstadt Block R2      

Block R2 wurde im 2. Bauabschnitt der Speicherstadt (1894 – 96) nach Plänen der Architekten Hanssen & Meerwein erbaut und ursprünglich als Kaffeespeicher genutzt. Er wurde im 2. Weltkrieg nicht zerstört und beherbergte vor seinem Umbau das Speicherstadtmuseum. Sehenswert sind das alte Tonnengewölbe im Keller, die hohen Decken im sogenannten Raum (EG) und die alte Eichenholzkonstruktion. Nach der 2013 abgeschlossenen Modernisierung befinden sich in Block R2 nun Mode-Showrooms, Büros und der am Denkmaltag geöffnete „Rotspon-Genussspeicher“.

  • Adresse: St. Annenufer 2
  • Führungen: 11, 12, 13, 14, 15 und 16h, nur nach Anmeldung bei Heidi Köhler bis 30.8., Tel. 040-30883602, Fax 040-30883644 oder koehler-h@hhla.de
  • Schwerpunktthema
  • à S. Heft S. 27

 

Rundgang Speicherstadt und Speicherstadtmuseum  

Die Speicherstadt wurde 1885 – 1927 als zentrales Lagerhausviertel des Hamburger Hafens errichtet. Nach den schweren Kriegsschäden wurde sie so sensibel wieder aufgebaut, dass sie heute als potentielles Weltkulturerbe gilt. Seit 2000 werden immer mehr Speicherblöcke in Bürohäuser umgewandelt. Der Rundgang thematisiert diese Veränderungen und die mit ihnen einhergehenden Fragen des Denkmalschutzes und stellt außerdem das Speicherstadtmuseum vor, das sich in einem Speicherblock aus dem Jahre 1888 befindet.

  • Adresse: Am Sandtorkai 36
  • Führungen: So. 15 h, Treffpunkt: Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36 (Block L)
  • Gefördert durch die Stiftung Denkmalpflege Hamburg
  • Schwerpunktthema
  • à S. Heft S. 27

 

Lieger CAESAR       

Der Traditionslieger CAESAR wurde 1902 in Hamburg als Ewerführerei mit Werkstatt, Kontor- und Wohnräumen gebaut. Seit 2005 wird er von dem gemeinnützigen Verein Hamburger Hafen Lieger Verbund instand gesetzt und erhalten. Die Restaurierung betreut der Architekt Henry Schlepegrell. Mit vielen historisch typischen Elementen wie einem wasserseitigen Ladegiebel und genieteten Stahlboden ist der Lieger CAESAR ein einzigartiger Zeitzeuge des Hamburger Hafens um 1900 und der damaligen Bauweise auf dem Wasser. Heute dient das schwimmende Gebäude als außergewöhnlicher Ausstellungs- und Veranstaltungsort.

  • Adresse: Am Sandtorkai 60, Traditionsschiffhafen
  • Öffnungszeiten: Sa. und So. 10 – 18 h
  • Führungen: Sa. und So. 11 – 17 h lfd.
  • Rahmenprogramm: Café geöffnet (Getränke, Kuchen und Snacks)
  • Barrierefrei
  • Gefördert durch die Stiftung Denkmalpflege Hamburg
  • Schwerpunktthema
  • à S. Heft S. 28

 

Flussschifferkirche 

Diese ungewöhnliche Kirche wurde 1952 auf einem Binnenschiff von 1906 erbaut, einem sogenannten „Weserleichter“, und vom Hauptpastor von St. Katharinen und späteren Bischof Volkmar Herntrich eingeweiht. Seit 2007 werden Kirche und Binnenschifferseelsorge von einem Förderverein verantwortet und aus Spenden erhalten. Auf Deutschlands einziger schwimmender Kirche finden jeden Sonntag Gottesdienste sowie kirchliche und kulturelle Veranstaltungen statt. Zum Denkmaltag gibt es eine Bilderausstellung über die Entwicklung der Flussschifferkirche und Informationen zur Binnenschifferseelsorge.

  • Adresse: Hohe Brücke 2/ Kajen
  • Öffnungszeiten: Sa. 11 – 14 h, So. 11 – 15 h
  • Rahmenprogramm: Open Ship u. Open Barkasse, Ausstellung und Infos, So. 15 h Gottesdienst, Kaffee und Kuchen
  • à S. Heft S. 28

 

Ehem. Kaispeicher B – Internationales Maritimes Museum Hamburg            

Dieser größte und älteste Speicher im Freihafen wurde 1878/79 erbaut von B.G.J. Hanssen und W.E. Meerwein in neogotischem Stil als Silo- und Bodenspeicher. 2006 baute die Architektin Mirjana Markovic ihn um zum „Internationalen Maritimen Museum“, das 2008 mit der größten maritimen Privatsammlung der Welt auf neun Speicherböden eröffnet wurde. Zum Tag des offenen Denkmals laden Führungen unter anderem auf das sonst verschlossene Deck 10 mit seinem weiten Panoramablick auf Speicherstadt und HafenCity.

  • Adresse: Koreastr. 1
  • Führungen: Sa. und So. 14 h, nur nach Anmeldung bis 3.9. unter Tel. 040-3009230-34, Fax: -45, a.moritz@peter-tamm-sen.de oder an A. Moritz, Internationales Maritimes Museum, Koreastr. 1, 20457 Hamburg
  • Barrierefrei
  • à S. Heft S. 29

 

Für Rückfragen:

Irina von Jagow, Sonja Doebler

Stiftung Denkmalpflege Hamburg

Telefon 040 – 34 42 93, E-Mail: info@denkmalstiftung.de

Rainer Doleschall, Telefon 040 – 53 05 27 18